Welcome to the United States of America

Wir haben es geschafft. Wir sind in den USA angekommen. Als wir in Boston aus dem Flugzeug steigen und in Richtung Immigration laufen, begrüßen uns Plakate und Banner: Welcome to the United States of America! Die ein oder andere Flagge ist auch dabei. Von denen werden wir in den nächsten Monaten noch einigen Exemplaren in den unterschiedlichsten Größen begegnen. In der Schlange gehen wir noch einmal in Gedanken durch, was man uns für Fragen stellen könnte, was wir darauf antworten sollen und ob alles klappt. Wir haben keinerlei Zeitdruck, weil unser Anschlussflug erst am nächsten Morgen startet und haben uns deshalb beim Aussteigen aus dem Flugzeug extra viel Zeit gelassen.

So bequem ist Schlafen
am Flughafen

Irgendwann geht es dann doch ganz schnell. Wir werden zum nächsten freien Beamten gerufen, halten unsere Pässse und Zollformulare hin und beantworten fleißig die Fragen. Warum wir in die USA reisen, wann unser Rückflug ist, warum wir so lange bleiben und wie viel Geld wir haben. Und während wir noch überlegen, ob wir auch ja nichts Falsches gesagt haben, werden uns schon die Fingerabdrücke genommen, ein Foto gemacht und unsere Pässe gestempelt. „Welcome to the United States!“, sagt der Beamte und wir werden weitergeschickt. Weil wir uns so viel Zeit gelassen haben und dementsprechend lange in der Schlange standen, liegen unsere Rucksäcke einsam in der Gepäckhalle auf dem Boden. Und wir würden uns gerne dazu legen. Vorher müssen wir aber noch an den Hunden vorbei durch den Zoll und wandern direkt schon in das Terminal, von dem unser Flug am nächsten Morgen starten wird.

Wir verbarrikadieren uns hinter unseren Gepäckwagen und schlafen mehr schlecht als recht auf unseren Wertsachen. Es ist kalt, laut und hart, aber das macht nichts. Wir müssen nur noch einen zweistündigen Inlandsflug hinter uns bringen und können uns dann entspannt im Auto zurücklehnen, während wir nach Pinehurst fahren. Ich kann also noch kurz den Beitrag fertig schreiben, den ich in Paris nicht mehr beenden konnte und dann auch noch ein bisschen schlafen. Wer übrigens besser als wir vorbereitet sein will, wenn es darum geht, an Flughäfen zu schlafen, dem sei hier die Seite Sleepinginairports empfohlen. Dort kann man sich dann auch mal darüber informieren, was man sich im Zweifel antut.

United States of Chillen

Lake Pinehurst
Einfach mal am See entspannen

Und jetzt? Was passiert jetzt? Antwort: Entspannen! Wir haben die ersten großen Hürden genommen, haben uns durch Bahnstreiks, Paris und die Einwanderungsbehörde durchgekämpft, und das alles mit jeweils 40kg Gepäck auf dem Rücken. North Carolina begrüßt uns mit großartigem Wetter, leckerem Essen und Wiedersehen mit der Familie. Bevor wir uns also mit dem Auto auf den Weg machen, die USA einmal zu durchqueren, tanken wir Kraft und nutzen die Zeit, um uns zu akklimatisieren.

I like big boats and I can not lie
Cup made in the United States (probably not)

Wir sitzen aber nicht nur faul rum, sondern arbeiten auch ein bisschen was. Am Blog wird ständig noch ein bisschen rumgebastelt, Backups werden erstellt, Fotos sortiert, Cloudspeicher geleert, Desktops aufgeräumt, Festplatten formatiert und ab und zu müssen wir leider auch einen Mittagsschlaf einlegen.

Unser zukünftiges Zuhause, den Tahoe (Namensfindung und Foto stehen noch aus), haben wir schonmal probegefahren. Die erste Fahrt ging natürlich zuuuuu…Walmart.

Welcome to the United States of America!

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