Festival, Delfine und Sommer in Neuseeland

Frohes neues Jahr euch lieben Lesern! Darf man doch noch wünschen, oder? Wir arbeiten seit einem Monat wieder – diesmal beide. Daher habe ich es die letzten Wochen nicht wirklich geschafft (aufgrund fehlender Motivation) einen neuen Post zu schreiben. Das soll sich nun aber ändern.

Wenn man Weihnachten im Sommer feiert.
Heiligabend auf der Straße

Und wie verbringt ihr normalerweise Heiligabend?

Am 24. Dezember haben wir uns aus Motueka verabschiedet. Ganz traditionell haben wir die Reifen unseres Vans wechseln lassen. Dinge, die man halt an Weihnachten so macht. 🙂 Im Gegensatz zu Deutschland ist der 24. kein Feiertag in Neuseeland und alle Geschäfte haben normal geöffnet. Nach dem Wechsel sind wir zum Nelson Lake NP gefahren, genauer zum Lake Rotoiti. Leider verschlechtert sich das Wetter zusehends und es fängt sogar an zu regnen. Innerlich bin ich schon kurz davor, einfach umzudrehen und direkt an die Westküste zu fahren. Gut, dass wir es nicht getan haben.

Denn wir haben (mal wieder) viel Glück. Als wir am See ankommen, nieselt es noch, allerdings klart der Himmel in der Ferne langsam auf. Zehn Minuten später scheint die Sonne als ob es seit Wochen nicht geregnet hätte. Schnell machen wir Fotos, lassen die Sandflys an uns knabbern und genießen die wunderschöne Sicht auf den See. Keine 15 Minuten später fängt es wieder an zu regnen. Also verabschieden wir uns vom Norden der Südinsel und fahren nach Greymouth.

Zweites Weihnachten im Sommer

Dort gehen wir abends in den Monteith’s Pub, der nur wenige Gehminuten von unserem Campingplatz entfernt liegt. Das ist das erste Weihnachten, das wir zu zweit verbringen und fühlt sich dadurch noch weniger weihnachtlich oder besonders an. Einfach ein normaler Pubabend. Am nächsten Morgen allerdings telefonieren wir viel mit unseren Familien und loben aus der Ferne den Christbaum (für uns nur mit Kaffee und Tee, wir müssen ja noch Auto fahren).

So sieht Hokitika Gorge aus.
Postkartenblick am Hokitika Gorge

Ja, der Klimawandel ist real.

Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und wir fahren zum Hokitika Gorge. Wir haben leider nicht genug Zeit, den gesamten Weg zu laufen, dennoch lohnt sich die Schlucht. Das türkisblaue Wasser überzeugt und man findet sehr viele Postkartenmotive. Am Nachmittag kommen wir beim Fox Glacier an und unternehmen die Wanderung zum gleichbenannten Gletscher. Mittlerweile ist es sehr wolkig und man sieht keine Berge. Auch der Gletscher stimmt uns eher traurig. Ich persönlich finde es immer erschreckend, wenn man sieht, wie viel kleiner diese bereits geworden sind. Gleichzeitig ist es jedes Mal eine Erinnerung daran, dass der Klimawandel existiert und wir Menschen dafür verantwortlich sind. Das ist allerdings ein Thema für sich, über das ich ja auch schon mal geschrieben habe (und vermutlich mal aktualisieren könnte).

Wir beschließen die Nacht in Franz Josef zu verbringen. Das Rainforest Retreat mit vielen guten Bewertungen bietet Rabatte für die Übernachtung an. Und man fühlt sich wirklich wie im Regenwald. Vor allem die gratis Nutzung des Jacuzzis ist das Highlight. Dort lernen wir ein nettes Pärchen aus Deutschland und Südafrika kennen, die mit ihrem neugeborenen Baby durchs Land reisen. Am nächsten Morgen stehen wir viel zu früh vor dem Sonnenaufgang auf. Denn wir hoffen, dass wir morgens noch gute Sicht auf die Berge haben. Vor allem vom Lake Matheson aus, einer der wenigen Spiegelseen in Neuseeland.

Der frühe Vogel kann mich mal was

Und wir sollen auch dafür belohnt werden. Wir quälen uns gegen 5:15 Uhr aus dem Bett und machen nur kurz Kaffee/Tee. Es gibt keine Wolke am Himmel und wir haben den schönsten Blick über den See auf den höchsten Berge Neuseelands Mount Cook. Der Weg um den See lohnt sich absolut, denn es gibt verschiedene schöne Aussichtspunkte. Anschließend fahren wir noch zu einem nahegelegenen Rastplatz, von dem man auch nochmal den Fox Gletscher und die Berge gut sieht. Auf dem Weg nach Haast halten wir am Knights Point Lookout, frühstücken dort und schlafen nochmal eine Runde. Beim Ship Creek gehe ich den Swamp Forest Walk, während es Pirmin eher am Strand entlang zieht. Nachdem wir uns beide wieder am Auto treffen, fahren wir entlang des Haast Rivers ins Landesinnere.

Wir sind wieder zurück in Wanaka

Wir wandern diesmal zu den Blue Pools, da wir beim ersten Mal keine Zeit mehr dafür hatten. Trotz der fehlenden Sonne hält der Name, was er verspricht. Man könnte vermutlich bei warmen Temperaturen auch schwimmen gehen. Am späten Nachmittag sind wieder zurück in Wanaka und auf der uns vertrauten gratis Campsite Nahe der Stadt. Als wir aufwachen, ist schönstes Wetter und wir spazieren nachmittags entlang des Clutha River. Dieser zieht sich übrigens bis an die Ostküste, wo er ins Meer mündet (und wir ihm ein paar Wochen später nochmal begegnen werden).

Das Wasser ist ja wirklich so blau

Am 28.12. erledigen wir die letzten Einkäufe fürs Festival, verbringen noch ein bisschen Zeit am See und fahren nachmittags zum Gelände. Der Check-In ist sehr einfach. Auf dem Parkplatz treffen wir ein holländisches Pärchen (Jamie und Kevin) wieder, denen wir noch in Motueka erzählt haben, dass wir auf dem Festival arbeiten werden und erwähnten, dass sie noch suchen. Sie parken nur ein Auto weiter und zelten schräg gegenüber von uns. Als wir unser Zelt aufbauen, fragt uns ein anderes Pärchen aus den Niederlanden (Milou und Niek), ob sie neben uns zelten dürfen. Am Ende stellt sich heraus, dass sie ihren Van genau zwischen Jamie/Kevins und unserem geparkt haben. Manchmal sind die Zufälle schon sehr groß.

Wir lieben Festivals einfach

Es tut so gut, mal wieder auf einem Festival zu sein. Livemusik hat uns beiden schon sehr gefehlt. Zumal wir uns auf Anhieb gut mit den beiden Pärchen aus Holland verstehen und somit super schnell unsere Gruppe haben. Dazu gesellen sich noch eine Australierin und ein französisches Paar. Am Begrüßungstag grillen die Organisatoren abends für uns Helfer und es gibt für jeden ein paar Bier oder Cider. Pirmin und ich arbeiten im gleichen Team an der Taschenkontrolle. Unsere Schichten sind human und es ist schon sehr witzig und interessant zu sehen, wo Leute ihre/n Alkohol und Drogen verstecken. Beides ist nämlich verboten. Ersteres muss man offiziell auf dem Gelände kaufen.

Mit Milou und Niek haben wir uns sofort super verstanden (de oma en het haas voor altijd)

Die meisten Acts kennen wir tatsächlich nicht, das nimmt allerdings den Stress raus, den man sonst manchmal bei Festivals hat. Auf jedenfall hat sich der Jahreswechsel noch unrealistischer angefühlt und wir mussten uns die folgenden Tage immer daran erinnern, dass es ja jetzt 2021 ist. Am 1. Januar wurde die Volunteers, die noch beim Aufräumen helfen, abends Pizza bestellt. Sogar Teile des konfiszierten Alkohols wurde ausgehändigt. Wir hatten insgesamt eine richtig gute Zeit und haben uns als freiwillige Helfer richtig geschätzt gefühlt. Für jede Schicht haben wir nämlich noch Essensgutscheine für die Foodtrucks auf dem Gelände bekommen. Und da waren auch richtig leckere, vegetarische Optionen dabei.

Von Wanaka nach Glenorchy

Leider schlug das Wetter direkt am Neujahrstag um und es hat sehr viel geregnet. So viel, dass in manchen Teilen der Südinsel Straßen überflutet und weggespült wurden – und auch viele Obstplantagen zerstört wurden. Nach ein paar weiteren, entspannten Tagen in Wanaka fahren wir in Richtung Queenstown und Glenorchy. Auf dem Weg halten wir am ältesten Bungeejump der Welt und schauen den mutigen Springern zu. Außerdem sieht die Schlucht auch sehr schön aus.

Die Fahrt nach Glenorchy ist traumhaft schön und sollte bei einem Neuseeland-Besuch nicht ausgelassen werden. Die Umgebung von Glenorchy hat uns an die Rocky Mountains in Kanada erinnert. Wir sind durch die sogenannte Lagune spaziert, für richtige Wanderungen hatten wir an dem Tag leider keine Zeit und haben uns auch nicht komplett gut gefühlt. Da es in der näheren Umgebung keine gratis Campingplätze MIT Toiletten gibt, haben wir beschlossen bis Lumsden zu fahren. In Queenstown haben wir uns Burger von Fergburger gegönnt. Zu unserem Abschied aus Deutschland haben wir von Freunden aus der Brombach WG quasi Gutscheine dafür bekommen. Sie waren schon sehr lecker, aber die besten Burger der Welt? Fanden wir nicht (sorry).

Nach einer Nacht in der knuffigen Campsite in Lumsden fahren wir nach Invercargill. Und fragen uns, was wir dort wollen. Die halbe Stadt ist eine Baustelle und bietet kaum etwas interessantes. Wir sind beide etwas enttäuscht. Da es wieder relativ viel regnen soll und wir keine Lust darauf haben, den ganzen Tag nur im Van verbringen zu müssen, haben wir uns ein BnB gebucht. Unsere Gastgeber sind super lieb, lassen uns auch ihre Küche nutzen. Dadurch reden wir viel. Pirmin hilft ihnen, ihre Internetprobleme zu reparieren. Am nächsten Tag dürfen wir so lange bleiben, wie wir wollen, da sie aufgrund von Covid kaum Gäste haben. Das nutzen wir gerne aus und unterhalten uns nochmal viel. Zum Abschied umarmen uns die Beiden und wir sind begeistert von der Herzlichkeit der Neuseeländer – insbesondere auf der Südinsel.

Auf der Suche nach Seelöwen und besonderen Pinguinen

Die nächsten zwei Tage erkunden wir die Caitlins. In Curio Bay sehen wir den ersten Seelöwen, von den sehr scheuen Gelbaugenpinguinen fehlt jedoch jede Spur. Wir erkunden den Lake Wilkie auf einem schönen, kurzen Spaziergang, halten am Florence Hill Lookout und gehen zum Purakaunui Wasserfall. Da es an dem Tag sehr bewölkt ist, erkunden wir den Park im Schnelldurchlauf. Die Nacht verbringen wir auf einer süßen Campsite, die vor allem von der lieben Besitzerin lebt. Sie bietet uns einen Deal an – am nächsten Morgen eine Stunde Fensterputzen und wir können gratis campen. Den nehmen wir doch gerne an. Nach einer halben Stunde sind wir bereits fertig und die Besitzerin ist begeistert. Sie fragt uns, ob wir noch eine halbe Stunden helfen würden, die Gemeinschaftsbäder zu säubern, und sie gibt uns diesmal $25 dafür. Gesagt, getan. Wir finden, das hat sich für beide Seiten gelohnt.

Nach getaner Arbeit fahren wir nach New Haven und suchen am Strand nochmal nach Seelöwen. Aus der Ferne sehen wir, wie ein Exemplar zwei Menschen den Rückweg abschneidet. Bis wir allerdings dort sind, kommen uns die Beiden entgegen und vom Seelöwen ist keine Spur mehr. Am Strand liegt allerdings noch ein Welpe. Als es wieder anfängt zu regnen, kehren wir um und fahren weiter zum Nugget Point. Der dortige Leuchtturm ist ein beliebtes Postkartenmotiv. Allerdings eher bei Sonnenschein als bei Nieselregen. 😉 Also geht es weiter nach Dunedin. Wie gesagt, das nicht so gute Wetter treibt uns eher zum Schnelldurchlauf.

Wenn Tui anfängt zu ruckeln, ist das kein gutes Zeichen.

Dunedin gefällt uns deutlich besser, man merkt den schottischen Einfluss und findet schöne, historische Gebäude. Wir laufen eine Runde durch die Innenstadt, trinken ein Bier in der traditionellen Speights Brauerei und fahren zur wohl steilsten Straße der Welt. Da wir am nächsten Tag nach Christchurch müssen, machen wir schon ein bisschen Strecke und verbringen die Nacht auf einer gratis Campsite direkt am Meer. Am nächsten Morgen schaffen wir es leider nicht so weit wie geplant, denn nach nur ein paar Kilometern bleibt unser Tui stehen. Und lässt sich auch nicht mehr starten.

Wir rufen unsere Autoversicherung an und sie schicken jemanden, um das Auto zu checken und uns evtl. abzuschleppen. In unseren Köpfen haben wir schon viele Horrorszenarien und warnen bereits unsere Freunde in Christchurch vor, dass wir im schlimmsten Fall von ihnen abgeholt werden müssen. Immerhin waren wir etwa 4 Autostunden südlich, pro Strecke, uff. Der Mechaniker stellt schnell fest, dass die Batterie getauscht werden muss, aber es stimmt noch etwas anderes nicht. Dafür braucht er etwas länger und wir sind so dankbar, dass er es überhaupt gefunden hat. Ein Sensor, der mit dem Motor verbunden ist und misst, wieviel Benzin rein und raus geht, war verbogen und steckte nicht richtig drin. Kurz geschweißt und unser Tui schnurrt wieder. Wir kommen also mit einem Schrecken davon und fahren die restliche Strecke nach Christchurch.

Eine gute Zeit in Christchurch

Es ist so wunderschön, unsere guten Freunde aus Auckland wiederzusehen. Mittlerweile haben wir ja schon einige Tripps als Gruppe zusammen unternommen und wir freuen uns sehr über das Wiedersehen. Das Wochenende lassen wir ruhig angehen und unternehmen ein paar Erkundungen in Christchurch, haben Spieleabende und kochen viel. Die Stadt hat uns schon bei unserem ersten Besuch im Winter ziemlich gut gefallen. Und auch im Sommer überzeugt sie (vermutlich sogar noch mehr). Der Hagley Park ist quasi die grüne Lunge der Stadt und vor allem der Teil mit dem botanischen Garten gefällt uns richtig gut. Wir spielen etwa zwei Stunden Frisbee, machen viele Fotos und haben eine richtig gute Zeit. Abends fahren wir zum Sumner Beach, klettern dort herum und gehen abends indisch essen.

Am Montag fahren wir nach Hanmer Springs und erholen uns in den heißen Quellen. Erholen wovon fragt ihr euch? Es gibt einige (abenteuerliche) Rutschen und von der vielen Aufregung muss man ja erstmal wieder runterkommen. Außerdem ist einfach schön, im heißen Sprudelwasser zu sitzen. Gerne auch stundenlang. Dienstags geht’s erst zum Castle Hill. Die anderen laufen durch den Cave Stream, eine knapp 600 m lange, unterirdische Höhle, durch die ein Fluss fließt. Unbedingt Taschenlampen einpacken. Ich fühle mich an dem Tag nicht so fit und verzichte darauf, eine Stunde lang durch kaltes Wasser zu laufen.

Die schlausten Vögel der Welt

Wir entscheiden uns spontan, noch bis zum Arthurs Pass Village zu fahren. Dort sehen Pirmin und ich unsere ersten Keas. Wir wussten vorher schon, dass die Vögel super cool sind. Sie in Echt und Aktion zu sehen, übertrifft das ganze. Wir sind beide schockverliebt. Anne und ich laufen noch zum Devils Punchbowl Wasserfall. Wir treffen die anderen dann beim Castle Hill wieder und schauen zusammen den Sonnenuntergang an.

Das Highlight der Woche erwartet uns am Mittwoch. Pirmin, Anne und ich gehen schwimmen. Mit Delfinen. Wilden Delfinen. Wir haben eine dreistündige Tour gebucht und man weiß nie, ob man welche sieht und wieviele es sein werden. Die Delfine werden weder angefüttert noch trainiert, sie sind also wirklich wild. Und dementsprechend soll man sie auch nicht anfassen und versuchen durch möglichst delfin-ähnliches Verhalten ihre Neugier auf sich zu ziehen. Und wir haben Glück. Wir können fünf oder sechs Runden ins Wasser. Und während die Schwimmer sich im Kreis drehen, hohe, laute (und absurde) Geräusche von sich geben, bekommen die Zuschauer auf dem Boot gleich zwei Shows geliefert.

Hallo Flipper

Delfine sind so beeindruckende Tiere und dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben – zumal Pirmin ein schönes Video auf YouTube gestellt hat. Nachdem Delfin-Trip stärken wir uns mit Fish & Chips und fahren anschließend zur Kaikoura Peninsula. Dort leben nämlich ganz viele Seehunde. Und wir haben ja heute noch nicht genug wilde Tiere gesehen. Den letzten gemeinsamen Tag verbringen wir wieder entspannt, da die drei Tage extensiven roadtrippens schon ziemlich geschlaucht haben. Wir spazieren erst durch den Bottle Lake Park und gönnen uns anschließend schon mal Dessert in Form von Eis, Keksen und Brownies und zum Abschluss die riesigen Pizzas von Alligator zum Abendessen. Wir spielen nochmal ein paar Runden Werwolf und Telestrations.

Wer ist hier der süßeste Seehund?

Die nächsten zwei Tage verbringen Pirmin und ich hauptsächlich mit der Suche nach Jobs, vor allem den Samstag. Wir treffen allerdings auch nochmal das holländische Pärchen Milou und Niek. Während wir noch mit den Beiden Zeit verbringen, können wir einen Job in Cromwell ergattern. Das bedeutet allerdings auch, dass wir am nächsten Tag schon aufbrechen und ca. sechs Stunden dorthin fahren müssen. Montag morgen 8 Uhr beginnen wir unsere Arbeit in einem Packhaus einer Kirschplantage. Die Abeitszeiten in der Woche sind nicht so lange, wie es uns vorhergesagt wurde, und wir können uns quasi langsam wieder ans Arbeitsleben gewöhnen. Zwei Tage später fangen Jamie und Kevin (das andere Paar aus Holland) an mit uns zu arbeiten. Es ist cool, nochmal ein bisschen mehr Zeit zusammen zu verbringen.

‚Work, work, work, work, work‘ singt auch schon Rihanna

Während der Woche können wir schon den nächsten Anschlussjob verbuchen. Nach unserer letzten Schicht am Sonntag fahren wir 2,5 Stunden in Richung Omarama, schlafen auf einer gratis Campsite und starten am nächsten Morgen auf einer Obstplantage nähe Kurow. Dort arbeiten wir nun schon seit vier Wochen und versuchen so lange wie möglich hier zu bleiben. Unsere Konten freuen sich auf jedenfalls. Die Ecke ist echt schön und die ersten zwei Wochen haben wir mit zwei coolen Pärchen zusammen gearbeitet. Mit denen hatten wir eine richtig gute Zeit. Wir schlafen zwar in unserem Van, können aber sonst alle Einrichtungen eines kleinen Hauses nutzen. Und nachdem die anderen beiden Pärchen weg sind, haben wir das Haus ganz für uns alleine. Das ist zwar sehr ruhig jetzt, tut allerdings auch gut.

Auch in der Nähe von Kurow gibt es versteckte Oasen.

Wie es weiter geht, wissen wir nur grob und machen ja wie bekanntlich keine konkreten Pläne mehr. Daher lassen wir uns auch einfach überraschen, was wir noch alles erleben werden.

Lasst es euch gut gehen. Liebe geht raus <3

2 Kommentare bei „Festival, Delfine und Sommer in Neuseeland“

  1. Wieder einmal toll euren Erlebnissen zu lauschen…nein zu lesen!!! Worum ich euch im Moment neben der tollen Natur und den netten Südinsulanern am meisten beneide, sind eure sozialen Kontakte!!!!Ich kann mir im Moment garnicht vorstellen, wie ihr im finsteren Europa klar kommt. Aber vielleicht wird es ja noch besser.
    Einiges eurer Route kennen wir und meine persönliche Traumroute auf der S Insel war auch die Fahrt nach Glenorchy. Einfach phantastisch!!!
    Genießt noch eure Zeit. In Gedanken sind wir oft dabei. Seid gedrückt und bis bald!!!Ma

  2. Liebe Tine und lieber Pirmin!

    Vielen lieben Dank für Euere Erlebnisse, an denen wir Dank des Beitrags teilnehmen können.
    Da habt Ihr ja wieder viele tolle Erlebnisse gehabt. Wir können Euch nur beneiden das ihr so viele Bekanntschaften gemacht habt. Wir fühlen uns wie ausgesperrt 1 Jahr(ein verlorenes Jahr) und mal sehen wie lange wir durch Corona den vielleicht 3. Lockdown erleben müssen.
    Naja die Hoffnung stirbt zuletzt. So sieht es in Germany aus, Ihr habt hier nichts verpasst.
    Doch Euch wünschen wir weiterhin viel Spass und Freude bei der Arbeit und dem erholen.
    Liebste Grüße von Opi und Omi aus der Lausitz

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